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Manfred57

spankender Untoter

  • »Manfred57« ist männlich
  • »Manfred57« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 447

Registrierungsdatum: 10. Juli 2008

Wohnort: Brunsbüttel

Beruf: Immobilienkaufmann

Neigung: aktiv

Familienstand: Verwitwet

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1

Montag, 10. Juni 2019, 23:28

wohin mit meinem Gefühl

bisher hatte ich immer wenn mein Herz von Liebe überquoll alle Liebe an meine Frau zu verschenken, die mir dafür ihre ganze Liebe gab. Gefühle konnten wir austauschen. Es waren immer zwei Herzen, die im gleichen Tackt schlugen. Eines der beiden Herzen schlägt nicht mehr. Meines ist immer noch voll von Liebe und Gefühl. Bei jeden Gedanken an sie spüre ich es und es zerreist mich fast. Hatte ich ihr doch noch so viel zu geben. Sie ist in der voll entfalteten Blüte, in voller Schönheit gestorben. Auch auf dem Totenbett immer noch eine wunderschöne Frau. Wenn ich an ihrem Grab stehe, fasse ich immer den Grabstein an. ER ist kalt. Und doch ist es als durchstömt mich eine Strahlung. Ich fühle fast körperlich ihre Liebe und Zärtlichkeit. Dicke Tropfen fallen auf den Grabstein. Es ist aber kein Regen. Der Blick verschwimmt und ich sehe nichts mehr durch meine Brille. Ich nehme die Brille ab und lasse meinen Gefühlen freien Lauf. Zuerst kaum spürbar, dann aber immer stärker fliessen meine angstauten Gefühle und die unmenge an Liebe auf ihr Grab. Es ist als spüre ich ihre Hand in meiner, so wie sie sich immer an mir festgehalten hat, wenn sie Halt suchte. Das ist also der Sinn der Tränen. Sie bringen mir Erleichterung und mit jedem Tropfen, der auf ihr Grab fällt erreicht sie meine Liebe. Das ist wohl der Grund, weshalb ich täglich ihr Grab besuche. Auf ihrem Grabstein steht: Liebe ist stärker als der Tot. So ist es auch, und das ist gut so.
Manfred
Beginne jeden Tag mit einem Lächeln, dann hast du es hinter dir.

HelmutJc

Schüler

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2

Dienstag, 11. Juni 2019, 00:02

So hab ich das auch gemacht, nicht mit dem Grab das haben wir so besprochen das es kein Grab gibt. Bei mir ist die Liebe einerseits sehr stark ausgedehnt worden und hat Mitgefühl und Gleichmut gefördert und es gibt da jetzt sowas wie ein Tresor in einer Bank und da ist DIE Liebe sicher verwahrt und immer greifbar, nur für mich und Ihn. DIE Liebe vergeht nicht und macht nicht mehr traurig das sie nicht mehr mit Ihm geteilt werden kann. Das ist Die Liebe unserer Ehe und die wird von mir mit Zähnen und Klauen bewacht. Die andere können alle haben, geb ich gern. Diese niemals. Wir setzen Die Ehe fort sie bleibt bestehen und ich kann dadurch auch ein anders befriedigendes Leben führen. Manchmal hab ich das Gefühl das er mich auch darin an die Hand nimmt und führt und sagt "Mach was Dich glücklich machen könnte, ich bin schon glücklich!" Irgendwann sind wir wieder zusammen, da will ich auch was zu berichten haben.

Bitte Denk daran das Du mich erinnerst wie ich hier her gekommen bin. Dein Weg war meiner und ich habe alle Trauer verloren weil mir klar wurde das alles was ich mit meinem Mann erleben durfte ein unbeschreibliches Glück war, alles wirklich und wahrhaftig alles. Jedes Gefühl das man festhalten will wird Leiden bringen. Gefühle die frei gelassen werden bringen die Wahrheit ans Licht, die Ganze Wahrheit des unbeschreiblichen Glücks.
Es ist wie es ist doch es bleibt nicht so.

Klara

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3

Dienstag, 11. Juni 2019, 08:01

Manfred, das ist wunderbar, bei aller Traurigkeit. Helmuts Beschreibung ist schon tröstlich, wenn man sie nur sozusagen von weitem liest. Ihr seid beide sehr stark. Die große Liebe wird euch bestimmt weiter schützen.
Ich glaube, ein Mann will von einer Frau das gleiche wie eine Frau von einem Mann: Respekt.


Clint Eastwood

melania

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4

Dienstag, 11. Juni 2019, 08:14

Manfred, es ist richtig das Du deine Methode
hast wie du ihr deine Liebe zeigst.

Versuche doch mal ihr Briefe zu schreiben,
Liebesbriefe.

Auch Du Helmut hast eine wunderbare
Möglichkeit gefunden eure Liebe aufrecht zu
erhalten.

Ich wünsche Euch Beiden viel Kraft auf eurem
Weg.

Sato

Erleuchteter

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5

Dienstag, 11. Juni 2019, 13:16

Der Tod ist ein Lehrmeister. Er mahnt uns, unser Leben aktiv vorallem nachhaltig sinnvoll zu gestalten, ohne ihn würden wir in unendlicher Gleichgültigkeit versinken.

Ich bin immer gut damit gefahren, Leiden nicht übermäßig "weg" haben zu wollen, sondern es als eine der vielen Möglichkeiten zu sehen, zu spüren, dass ich am Leben bin. Ohne Liebe würden wir nicht leiden und das bedeutet ja, daß wir ohne Leid auch nicht lieben würden. Man kann zu beidem "Ja" sagen.

Für deine Gefühle gibt es viele Möglichkeiten, wo du sie hingeben kannst. Zunächst muss man sie gar nicht auf etwas Äußeres ausrichten.

Viele begehen, wenn sie lieben, den Denkfehler, zu glauben, dass das äußere Objekt von seiner Art her, zb in seiner Schönheit, Vollkommenheit oder Stimmigkeit diese Liebe erzeugt. Der Richtige als Lebenspartner, die Schönheit einer Blume, eine Stimmigkeit des Augenblicks, eine gewonnene Sicherheit im Leben (Geld, Beruf) ist so groß, dass sie, sozusagen von außen, in mir die Liebe erzeugt.

Wer genauer beobachtet, wird entdecken, dass das Äußerliche nur ein Auslöser ist, ein Einschalter für das, was wir in uns haben, nämlich die Fähigkeit, zu lieben. Es ist ganz und gar unsere innere Fähigkeit.

Damit wird das lieben von Kopf auf die Füsse gestellt, es wird klarer, dass zu unseren Fähigkeiten, zu inneren Erleben gehört, was uns erfüllt.

Ganz ohne Zwang, daraus etwas "zu machen", es einzusetzen für etwas, ist es bereits erfüllend und Sinn schaffend. Ein ganz ruhiger innerer Prozess. Der wichtigste Prozess sogar.

Wenn du ein oder mehrere äußere Objekte besser Subjekte haben magst, kannst du aus der inneren Fähigkeit zu lieben, wie du sie an deiner Frau kennen lerntest, heraus alles lieben, was die Welt ausmacht: Pflanzen, Tiere, Menschen, Kunst, das Universum.

Und wenn du magst, kannst du ein paar Subjekte speziell hervor heben, wenn sie für dich passen und du bereit bist, die Verantwortung dafür zu übernehmen. Einen Garten, ein Haustier, eine soziale Aufgabe.

Du kannst auch lieben ohne Verantwortung zu übernehmen, zb das Universum, das Sein. Da kannst du sogar Verantwortung abgeben, dass kann sehr hiflreich sein, denn wir tragen ja eher zuviel und fühlen uns sogar verantwortlich für Dinge, die gar nicht in unserer Macht stehen.

Liebe ist wie ein Brunnen, sie erschöpft sich nicht, wenn du sie gibst, sie füllt sich immer wieder auf über Nacht, ja, sie wird sogar mehr.

Wie gesagt, dies ist meine Art, damit umzugehen
SM ist, wenn man trotzdem lacht

"In der Liebe versinken und verlieren sich alle Widersprüche des Lebens. Nur in der Liebe sind Einheit und Zweiheit nicht in Widerstreit."

Rabindranath Tagore