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Sato

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1

Donnerstag, 12. September 2019, 08:58

Zahnzusatzversicherung.....

Gibt es Versicherungsspezialisten hier?

Ich prüfe gerade den Abschluß einer Zahnzusatzversicherung.

Normalerweise sucht man einen günstigen Tarif, der im Fall der Fälle möglichst viel zuzahlt, denn man kann bis zu 100 %, aber auch nur 80 bzw 90% bekommen und muss den Rest dann selbst noch zuschießen.

Die mtl Beiträge belaufen sich für jemanden mittleren Alters, sagen wir Frau und 38 Jahre, in etwa zwischen 22 und 33 Euro, vorausgesetzt, es fehlen keine Zähne bzw man schließt die fehlenden Zähne von der Versicherung aus.

Besonders muss man beachten, daß die Beiträge alle paar Jahre massiv steigen, nicht selten zahlt man mit 60 Jahren über 65,- mtl - auf Rente ist das happig. Steigt man aus, ist das Geld verloren.

Stiftung Warentest machte mich auf den Gedanken aufmerksam, daß es sich, je nach Lebensalter unter Umständen gar nicht rechnet, eine Versicherung abzuschließen.

Also nahm ich mir die Tarife noch einmal unter diesem Aspekt zur Brust und siehe da: rechnet man alle Beiträge einer günstigen Versicherung (Start mtl 22.- höchster Beitrag im Laufe der Zeit 60,-) zusammen bei einem Durchschnittsalter von 85 Jahren, kommt man auf 27.000 Euro. Ein Implantat (das ist so das teuerste, was anfallen kann) kostet zur Zeit eher unter 2000 Euro (wird immer günstiger), dh ich könnte mir 13 Implantate davon leisten. Das ist vollkommen unrealistisch, man kann ja auch Brücken zwischen Implantate machen, also wird man vielleicht 4 - 6 Stück machen (außer Lächel Politiker natürlich).

Nun habe ich mir das Solidaritätsprinzip eigentlich so vorgestellt, dass viele einzahlen, aber nicht genauso viele die Einzahlungen abrufen. Auf Grund dessen zahlt man weniger, als es ohne Versicherung kostet würde und die Versicherung macht auch noch einen Gewinn. So wurde der Gedanke einer Versicherung mir früher immer erklärt.

So funktioniert er ja im Fall der Krankenkassen, die manchmal extreme Gewinne vorsich herschieben. Auch dort zahle ich uU mehr ein, als ich - mit Glück und durchschnittlich (!) brauchen werde. Ich zahle aber nicht weit weit über das hinaus ein, was ich im allerschlimmsten Falle je abholen müsste! Dann lohnt sich das ja in keiner Weise.

Gehen wir bei der allg. Krankenkasse mal von durchnittlich 200 mtl aus, vernachlässigen mal die Adoleszenz und multiplizieren mit 85 kommen wir auf 200.000. Mit Pech zahle ich das uU für eine einzige OP.... Wo soll also ein Vorteil für mich sein bei einer Zahnzusatzversicherung, wenn ich mehr einzahle, als ich überhaupt je verbrauchen könnte?

Mehr einzahlen als man im schlimmsten Fall mal nutzen kann, erscheint mir eine Versicherung vollkommen unsinnig zu machen und grenzt für mich an Betrug der Menschen, ehrlich gesagt, ich finde es schamlos. Zumal dasselbe Geld, gut angelegt sogar etwas Gewinn brächte.

Und dabei ich habe mit der Versicherung gerechnet, die sogar nur 80% zahlt. Dh ich muss noch zuschießen

Beiträge, die in der Zeit der Rente dann noch 65,- ausmachen, sind auch mehr als happig. Und richtig krass ist der Aspekt: steigt man mal aus, weil es zu teuer wird, ist das komplette Geld weg, ganz anders, wenn man was anlegt

Sicher, 2 psychologische Punkte sprächen noch geringfügig dafür: nämlich das viele es nicht fertig bringen, das Geld tatsächlich zurück zu legen und man vielleicht, selbst wenn das Geld da ist, eher knausert, als wenn man es von der Versicherung zurück holen will, da wird man dann eher das Beste vom Besten haben wollen.

Aber motiviert das ausreichend?

Oder denke ich falsch?
SM ist, wenn man trotzdem lacht

"In der Liebe versinken und verlieren sich alle Widersprüche des Lebens. Nur in der Liebe sind Einheit und Zweiheit nicht in Widerstreit."

Rabindranath Tagore

2

Freitag, 13. September 2019, 00:00

Bei uns in der Schweiz sind die Zahnärzte bekanntlich sehr teuer, trotzdem rechnet sich eine Zahn-Versicherung meines Erachtens nicht. Wenn man die Zähne gut pflegt und regelmässig (jährlich) zur Kontrolle geht, kann man die Kosten gut im Griff halten.

Anders ist es natürlich mit der Krankenversicherung, welche aber bei uns zwingend ist. Versichern lassen kann man sich praktisch gegen alles, selbst Internet wird angeboten. Man muss schon gut hinschauen ob es sich wirklich lohnt, nicht umsonst machen die Versicherungen mit schüren von Ängsten Milliarden Gewinne ;)
Wer nicht will findet Gründe. Wer will findet Wege.

Wenn wir eh schon denken müssen, warum denn nicht gleich positiv?