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Wolferl

unregistriert

21

Samstag, 25. Juni 2011, 16:11

Wer zur Entspannung Alkohol benötigt, ist Alkoholiker.

Schön! Ich liebe so plakativ dahin geworfene Sätze.

Hier noch einer: Wer entspannt ist und dabei ein Viertel Rotwein trinkt, ist ein Genießer!

Zum Wohle!

Wolferl

Adara

Matzes Katze - Immer lieb... von 24 bis 0 Uhr

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22

Samstag, 25. Juni 2011, 16:13

Ich denke hier gehts um das kleine Wort benötigt :) Ich benötige es nicht, aber ja, auch ich entspanne mich schon mal gerne bei 1-2 Gläsern Rotwein. Wohl bekommts :)
Am Grunde der Seele, da lebt mein Verlangen
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Bleibt gesund :arms:

23

Samstag, 25. Juni 2011, 19:41

bin nach wie vor der meinung, das kann man nicht verallgemeinern.

ja, sucht ist sucht.

wenn ich jeden tag sex brauche/will, bin ich sexsüchtig, wenn ich ohne eine tägliche dosis schokolade am tag nicht auskomme, bin ich schokisüchtig (und das kann genauso gefährlich sein wie alkohol, nicht so dramatisch schlimm aber kann auch zu diabetes etc führen) ... ist mir essen zuwider, bin ich magersüchtig, komme ich ohne kippen nicht aus, bin ich raucher, wenn ich täglich ohne spanking nich auskommen würde, würde ich mir ebenfalls gedanken machen um mich selber.

aber jede sucht wirkt sich bei jedem anders aus, je nachdem wie weit fortgeschritten der zustand ist.

fakt ist, jeder muss selber einsehen, das er ein problem hat.

das alkohol probleme nicht nur für den betroffenen selber schlimme auswirkungen hat sondern für die familie und angehörigen auch, ist auch klar.

aber einem raucher zB würde ich jetzt nicht so aufn pelz rücken nach dem motto, ey du hast ein suchtproblem, änder mal was an dir, du musst einsehen das du ein problem hast (weil das sogar jeder weiß aber sich bewusst dem krebsrisiko aussetzt).

mehr als für einen da sein kann man nicht und auch das kann man auf verschiedene art und weise.

ist schon ein heikles thema, aber auch eins was man nicht unter den tisch kehren sollte.

miri

subDominante

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24

Samstag, 25. Juni 2011, 19:49

warum unterscheidest du zwischen nikotin- und anderen süchten?
Ab hier bitte lächeln :)

25

Samstag, 25. Juni 2011, 20:20

wenn jemand jeden tag raucht egal wieviel, der weiß das er süchtig ist, tut es aber trotzdem und bei dem sagt keiner was. wir unterscheiden jetzt nur noch zw rauchern und nicht rauchern und jedem raucher ist das krebsrisiko erst mal egal, bis zu dem punkt wo man aufhören möchte, kommt aber zu wenig vor..

trinkt aber jetzt einer jeden abend sein feierabendbier, muss ich mir gedanken machen ob er angehender alkoholiker und schwer gesundheitsgefährdet ist?

finde ich leicht übertrieben und ich meine jetzt nicht den speziellen fall von silberseele.

das ist bei jedem menschen anders und wirkt sich anders aus, und manche sucht hat einen ursprung und einen grund.

silberSeele

unregistriert

26

Samstag, 25. Juni 2011, 21:19

an der stelle mal...

ich habe 3mal komplett aufgehört zu rauchen und ich weiß, dass ich tagelang ohne zigaretten sein kann... ich weiß also, dass ich wieder einen schlussstrich ziehen könnte, wenn ich es wollte...

mit alkohol habe ich nach meinem 21. geburtstag nie wieder erfahrungen der besonderen art gemacht... auf deutsch: ich habe zwischen meinem 18. und 21. geburtstag so viel gesoffen, dass ich kaum noch nüchtern war...

aber seit die kinder da sind, hält sich mein alkoholkonsum echt in grenzen... mal ein radler aber meist cola... selbst meinen cognac mag ich nimmer...

mir ist einfach nicht danach...

Christian

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27

Samstag, 25. Juni 2011, 23:45

Ich denke, jemand der jeden Abend sein "Feierabendbier" oder ein Glas Wein trinkt ist nicht automatisch gleich Alkoholiker.

Erst wenn er oder sie dann mal NICHT wie gewohnt trinkt und der Körper sich dann gleich meldet "Ey du, wo bleibt mein Alkohol?", erst dann könnte man m.M.n. von Sucht sprechen.
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Icke

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28

Sonntag, 26. Juni 2011, 00:52

*Ein* Feierabendbier oder Wein - oder sonst irgendein alkoholisches Getränk macht sicher nicht sofort süchtig. Aber *ein* Bier, jeden Abend 20 Jahre lang(kommt jetzt auf ein paar Jahre mehr nicht an),das gewöhnt den Körper daran. Vermutlich ists nach ein par Jahren schon mehr als *ein* Bier.
Ich kannte mal ne alte Dame von 87 Jahren - die war eigentlich ganz gesund, n bißchen dement, wie das in diesem Alter ja schon mal sein kann. Die ging auch ganz selten zum Arzt. Jedenfalls wurde bei ihr in besagtem Alter eine Leberzirrhose festgestellt, die sich keiner erklären konnte. Sie hat das dann selbst aufgeklärt...seit sie Rentnerin ist, hat sie täglich zum Einschlafen einen ordentlichen Schuß Klosterfrau Melissengeist in ihren Abendtee getan - das Zeug hat 80 Vol.% Alkohol. Sie hatte ganze Batterien von Flaschen in ihrer Wohnung - weil aus dem *Schuß* im Laufe der Jahre etwas mehr wurde - der *Schuß* hat zum Einschlafen nicht mehr ausgereicht.
Therapievorschlag des Arztes: Sie solle sich beim Aldi ne Flasche Korn besorgen, hat die gleiche Wirkung, ist aber wesentlich billiger. Eine Entziehungskur wurde aufgrund des fortgeschritenen Alters nicht in Erwägung gezogen.
Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal die Fresse halten(D.Nuhr)

29

Sonntag, 26. Juni 2011, 07:07

Muss es denn jeden Abend ein Bier sein. Mann kann ja auch zur Abwechslung mal was nicht alkoholisches trinken.
Ich trinke wenns hoch kommt einmal im Monat mit Freunden eine gute Flasche Wein, ansonsten kann ich gut und gerne auf den Alkkohol verzichten. Da ich auch viel mit dem Auto unterwegs bin, lasse ich eh die Finger von den Zeug.
Ob 1 Feieabend Bier jeden Tag trinken süchtig macht, so dass man zum Alkoholiker wird wage ich zu bezweifeln.

Icke

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30

Sonntag, 26. Juni 2011, 07:47

Hier ein Link zum Thema:
http://www.kenn-dein-limit.de/alkohol/
Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal die Fresse halten(D.Nuhr)

lausejunge

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31

Sonntag, 26. Juni 2011, 09:22

*** Ich bin der Meinung, wenn man jeden Abend sein Bier braucht und nicht mehr ohne kann, ist man alkoholabhängig. ***

Nun...der wichtigste Teil dieses Satzes ist ** nicht mehr ohne kann ** ja,... dann hat die Sucht die Kontrolle über den Verstand.
Dies gilt sowohl für den Alkohol wie auch für den Tabak oder sonstige ** Wohlfühl ** Drogen.

Erst vorgestern war ich auf ner Trauerfeier eines 75 jährigen dem wegen seiner Raucherei ein Lungenflügel entfernt werden mußte ...war keine Lunge mehr sondern ein Krebsgeschwür....
Er konnte zum Schluß keinen Satz mehr ohne einen Hustenanfall mehr zu Ende bringen....

Alkohol ja die körperliche Abhängigkeit kann ein Arzt beheben die Nebenwirkungen einschränken..
den Willen aufzuhören den muß der Betroffene aber selber aufbringen ... Zittern ist natürlich in diesem Zusammenhang schon ein deutlich sichtbares Signal des Körpers.
Dazu kommt auch noch eine immer stärker wachsende innere Unruhe ...das sich permanent beobachtet fühlen.... Vorräte anlegen....auch immer öfters heimlich zur Flasche greifen.

Oft ist / war es einfach Gewohnheit oder das gesellige Zusammensein das die Trinkgewohnheit beeinflusste das Dazugehören Gefühl bei Stammtischen...eigene Unsicherheiten werden vom Alkohol beseitigt, Nervosität vor irgendwelchen Auftritten, Sitzungen, Stellungnahmen gedämpft.

In der Regel weiß jeder Betroffene längst selber daß er ein Problem hat.....sich dieses aber auch erstmal selber einzugestehen das kann allerdings noch ne ganze zeit andauern.... Anderen gegenüber...
nun da müßte man dann ja ne eigene schwäche zugeben, und das kommt ja sowieso überhaupt nicht in Frage.
Sich selber vor anderen outen .... wenn das Selbstwertgefühl durch den Alkohol eh bereits angeknakst ist ...fast unmöglich....
Hilfe von außen ist erst möglich wenn der Betroffene diese zuläßt ansonsten sind es eher die Nerven der Angehörigen und Freunde die selber dabei draufgehen.

Grüßle vom lausejunge

Manfred57

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32

Sonntag, 26. Juni 2011, 18:06

Die Sache ist nicht so einfach. Wer Alkohol braucht, der ist Alkoholiker. Es ist ein Unterschied, ob jemand gerne Bier trinkt, oder ob Alkohol braucht um innerlich zur Ruhe zu kommen. Es gibt unterschiedliche Typen von Alkoholikern. Es ist aber eine Tatsache, das jeder der regelmäßig über eine längere Zeit Alkohol zu sich nimmt, langsam aber unaufhaltsam in die Abhängigkeit gerät. Einige Alkoholiker schaffen es Jahrzehnte zu trinken ohne das es der Umwelt auffällt. Andere geraten sehr schnell in eine starke Abhängikeit. Ein Alkoholiker wird in den seltensten Fällen zugeben Alkoholiker zu sein. Er gesteht es sich selbst noch nicht mal ein. Viele Alkoholiker trinken morgens schnell soviel, damit sie über den Arbeitstag kommen. Im Notfall ist in der Tasche immer ein Flachmann. Abends nach Feierabend trinken sie schnell einen "Schluck" zur Entspannung. Der Schluck wird so oft wieder holt, bis die nötige Bettschwere erreicht ist. Morgens geht es dann wieder mit einem Schluck zum Wachwerden weiter. So kann es jahrzehnte weiter gehen. Irgendwann kommt es dann zum Zusammenbruch. Das ist der Zeitpunkt wo einigen endlich mit ärztlicher Hilfe entziehen.

Alkoholiker entwickeln takticken um ihre Sucht zu verschleiern." Zu erkennen ist es an Sprüchen, wie: Ich hab das so um den Magen, ich muß mal schnell einen Magenbitter oder Korn nehmen". Auch wenn sie es selbst merken, das sie an der Flasche hängen versuchen sie es erst mal mit reduzieren. Ich trinke kontrolliert, ist dann ein Lieblingsspruch. Es ist für einen Alkoholiker fast unmöglich selbst mit dem Trinken auf zu hören. Entzugserscheinungen sind nicht nur psychisch sondern auch ganz massiv körperlich.

Jeder Mensch, der täglich Alkohol zu sich nimmt, egal in welcher Menge, ist schon Alkoholiker oder auf dem direckten Weg dahin.Regelmäßiger Alkohol macht in jedem Fall abhängig. Wer etwas anderes behauptet, der macht sich selbst etwas vor. Ich weiss sehr gut wovon ich rede. Von meinen 5 Kindern sind 4 Alkoholiker. Vor dreieinhalb Jahren ist mein jüngster Sohn an seiner Alkoholsucht gestorben und eine meiner Töchter macht zur Zeit einen Entzug.

Wer mehr Informationen möchte kann mir eine PN schreiben oder mich anrufen.

Manfred
Beginne jeden Tag mit einem Lächeln, dann hast du es hinter dir.

Wolferl

unregistriert

33

Sonntag, 26. Juni 2011, 18:49

Jeder Mensch, der täglich Alkohol zu sich nimmt, egal in welcher Menge, ist schon Alkoholiker oder auf dem direckten Weg dahin.

Bis zu diesem Satz fand ich das posting sehr gut, dann nicht mehr. Denn jetzt reiht es sich ein in die völlig übertriebenen Anti-Alkohol-Besserwisser und –bekehrersprüche mit dem durch leidvolle persönliche Erfahrung legitimierten „Ich-weiß-es-genau-Anspruch“.

Ich hatte weiter oben gesagt, dass ich fast täglich ein (manchmal zwei) Bier oder ein Glas Wein (manchmal zwei) trinke. Und ich hatte erläutert, dass ich es nicht brauche sondern gerne und genussvoll tue. Ich weiß es nicht ganz genau, aber ich glaube, ich tue dies seit mehr als 35 Jahren.

Was ich aber genau weiß, ist, dass ich eben kein Alkoholiker bin und es voraussichtlich auch nie werde. Kein einziges der Kriterien trifft auf mich zu! Nicht heimlich, nicht morgens, nicht zur Verdrängung, nicht dauernd, nein – ich trinke abends vielleicht um 21:00 Uhr mit Genuss ein Glas Wein und gehe dann entweder schlafen oder trinke noch eins. Nochmal: ich bin ganz sicher kein Alkoholiker sondern ein „Ich-trinke-abends-gerne-ein-Glas-Wein-iker“.

Und ich lasse mir von niemandem einreden, dass ich es brauche, nur weil er sich aus persönlicher Erfahrung für einen Alkohol-Apostel hält.

Manfred, deine Erzählung von deinen Kindern hat mich berührt, und es tut mir leid. Ich verstehe auch deine Aversion gegen Alkohol und den Drang, diesen als Sucht zu bekämpfen. Trotzdem bin ich nicht per Fremddefinition Alkoholiker, und ich bin fest davon überzeugt, für viele Genießer zu sprechen.

Wolferl

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wolferl« (26. Juni 2011, 19:01)


Night Falcon

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34

Sonntag, 26. Juni 2011, 18:54


...Ich bin der Meinung, wenn man jeden Abend sein Bier braucht und nicht mehr ohne kann, ist man alkoholabhängig....


Wenn er wirklich nicht mehr ohne kann, sehe ich das genauso.

...Dabei gehts mir nicht darum, Recht zu bekommen, sondern darum, das Thema eventuell vielschichtiger und kompakter zu betrachten. (Das widerspricht sich jetzt - oder?)

Ich hoffe, ihr wisst, was ich meine und könnt mir eure Meinung da zu sagen, weil ich mal Ruhe brauche, mich auf etwas anderes konzentrieren muss, das Thema jedoch meinen Kopf beherrscht und mich nicht nur im Denken, sondern auch beim Arbeiten blockiert....


Jedoch ist jeder - auch Dein Verwandter zunächst mal für sich selbst verantwortlich. Wenn er in seinem Verhalten kein Problem sieht, ist das seine Sache - wenn er sich dadurch Probleme einhandelt aber genauso. Und ebenso, ob und wann er sich ggf. Hilfe sucht.

Wenn Dich das beim Denken oder Arbeiten blockiert, kann es hingegen zu Deinem Problem werden, silberSeele. Etwas ausrichten kann man als Angehöriger mMn. ohnehin kaum, da muß der Profi ran - und vor allem der Betroffene bereit sein, etwas zu verändern und sich helfen zu lassen.

Aber man kann verhindern, selbst in den Strudel hineingezogen zu werden - hier ist man für sich selbst verantwortlich.
Sag, was Du denkst...
Tu, was Du sagst...
Sei, was Du tust...
[Alfred von Herrhausen]

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Adara

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35

Sonntag, 26. Juni 2011, 19:35

Ja, ich kannte auch eine Dame, die wie Wolfgang jeden Abend ihr Glas Wein trank. Auch als sie noch alleine wohnte, kochte sie sich selbst noch ein Drei Gänge Menü. Der Wein gehörte dazu. Sie fuhr bis 88 noch selbst Auto und war lange geistig fit. Sie würde ich auch in die Schublade "Am Abend gern ein Glas Wein Trinker" stecken :)

Meine Mutter trinkt auch fast täglich Sekt. Aber sie betrachte ich auch nicht als gefährdet. Sie sagt immer, sobald der Arzt beim Gesundheitscheck nicht mehr sagt sie hätte eine jungfräuliche Leber, würde sie damit auch aufhören.
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Wolferl

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36

Sonntag, 26. Juni 2011, 20:51

Und jetzt ist 20:52 oder sowas, und ich kann mich nicht entscheiden: Bier oder Wein?

Die Bierflasche ist schneller offen, das spricht für sie. Der Wein, ein kalifornischer Shiraz, ist schweinelecker, aber eigentlich habe ich auch richtig Durst.

Ok, Bier hat für heute gewonnen (*schnapp), und ich trinke es nicht, weil die Mädels fast das Spiel noch vergeigt hätten.

Gut Schluck
Wolferl

37

Sonntag, 26. Juni 2011, 21:55

Und jetzt ist 20:52 oder sowas, und ich kann mich nicht entscheiden: Bier oder Wein?

Die Bierflasche ist schneller offen, das spricht für sie. Der Wein, ein kalifornischer Shiraz, ist schweinelecker, aber eigentlich habe ich auch richtig Durst.

Ok, Bier hat für heute gewonnen (*schnapp), und ich trinke es nicht, weil die Mädels fast das Spiel noch vergeigt hätten.

Gut Schluck
Wolferl

du bist mir sympathisch ^^

deinen posting weiter oben kann ich nur beipflichten.

Michael8

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38

Montag, 27. Juni 2011, 09:37

Wolferl und Manfred machen beide einen Fehler: Ihre durchaus realen und zuverlässigen Erfahrungen unerlaubt zu verallgemeinern. Das tut mir leid, weil die Postings beider verdienen, ernst genommen zu werden.

Jeder hat im Rahmen seiner Erfahrungswelt recht. Man sollte den Beitrag des anderen so lesen, wie er gemeint ist. Niemand kann beanspruchen, für die ganze Menschheit zu sprechen

Wenn jemand solche Erfahrungen hat wie Manfred (worüber ich ziemlich betroffen bin), sollte man nicht jedes Wort von ihm auf die Goldwaage legen.

39

Montag, 27. Juni 2011, 11:42

Niemand kann beanspruchen, für die ganze Menschheit zu sprechen

Ich denke mal, dass will Manfred auch gar nicht.

Ich kann dem zu stimmen , was er geschreiben hat.
Er hat seine Erfahrungen bei den Kindern gemacht und das gleich vierfach,
er wird wohl wissen wovon er schreibt.
Meine Meinung, wer jeden Tag Alk trinkt, braucht es und ist süchtig,zumindest
auf dem Weg in die Abhänigkeit.
Wenn du allem glaubst, was du liest, tätest du besser daran, nicht zu lesen.

Autor: Mark Twain


cane

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40

Montag, 27. Juni 2011, 15:15

nur um zu verdeutlichen dass das thema alkoholismus zu komplex ist um es zu verallgemeinern:

für mich war die tägliche flasche bier (oder auch zwei) obligat, und das über 30 jahre lang. beim treffen mit freunden oder beim essen im restaurant sowieso. zuhause nach feierabend, beim abendessen, an einem langen fernsehabend auch die zweite oder dritte. war ich mit dem auto unterwegs und kam spät nach hause gehörte sie vor dem einschlafen zum standardprogramm. es hat in diesen 30 jahren nicht viele tage gegeben (man hat ja auch mal eine grippe :) ) an denen ich keinen alkohol getrunken habe. war ich alkoholiker?

vor knapp einem jahr befand ich dass ich für für mein gewicht zu klein bin und mein gürtel nicht mehr lang genug. also entschloss ich mich abzunehmen. für acht wochen meine ernährung umstellen, sport treiben und auf alkohol verzichten. erstaunlicherweise war es überhaupt kein problem für mich. nach zwei monaten waren 10 kg runter. vor allem aber: mir fehlte mein tägliches bier in keiner weise. heute trinke ich es wenn es sich ergibt - aber eben nicht mehr daheim.

ich denke - es war keine sucht sondern einfach nur die liebe gewohnheit. so wie man glaubt nicht auf den kaffee am morgen oder auf die zigarette nach dem sex verzichten zu können.

wie gesagt, nur ein beispiel. sicher trifft es zu dass menschen bereits alkoholsüchtig sein können wenn sie täglich konsumieren, aber man sollte es nicht pauschalieren.